3. Juni 2019

Wiederholung und Spaß – die beste Kombination beim Lernen

Vor einem Jahr verpflichtete der Gesetzgeber mit der DSGVO Datenschutz und Informationssicherheit in Unternehmen sicherzustellen. Dies beinhaltet auch die Pflicht, das Wissen der Mitarbeiter regelmäßig zu überprüfen und aufzufrischen. Die Wiederholung ist aber nicht nur Pflicht, sondern sorgt auch aus lernpsychologischer Sicht dafür, dass sich das Erlernte langfristig verfestigt. Am nachhaltigsten verknüpft durch Spaß:

Wiederholung 

Leben heißt Lernen. Zumindest gilt dies, sobald und solange ein Mensch Sinneseindrücke aufnehmen und verarbeiten kann. Doch was passiert beim Lernvorgang eigentlich im Gehirn? Zwischen 100 Milliarden und einer Billion Nervenzellen soll jeder Mensch besitzen. Doch kommt es auf ihre Zahl gar nicht an, sondern vielmehr auf ihre Vernetzung. Und hier kommen die berühmten Synapsen ins Spiel, die Stellen neuronaler Verknüpfungen, über welche die Nervenzellen zueinander in Kontakt stehen. Während die Anzahl der Neuronen seit dem frühen Kindesalter nicht mehr zunimmt, verändern sich Zahl und Ausprägung der Synapsen fortwährend, wenn wir etwas lernen. Je intensiver wir uns mit etwas beschäftigen, desto eher werden die neuen Informationen mit schon vorhandenem Wissen vernetzt, und das Gelernte wandert aus dem Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis.

Spielerisches Lernen

Eine bedeutende Rolle beim Lernvorgang spielt zudem das Limbische System, jene Funktionseinheit des Gehirns, die der Verarbeitung von Emotionen dient. Es sorgt dafür, dass Lernaktivitäten „emotional eingefärbt“ werden, woraus sich dann beim Lernenden Gefühle der Lust oder Unlust ergeben. Sobald das Lernen als emotional positiv empfunden wird, erleichtert dies erheblich die Herausbildung neuer Synapsen. Von Vorteil ist insbesondere eine abwechslungsreiche, vielgestaltige und spielerische Präsentation des Lernstoffs, etwa sprachlich (symbolische Ebene), anschaulich (ikonische Ebene), handelnd motorisch (enaktive Ebene) oder durch Frage und Antwort. So können – neurobiologisch gesprochen – unterschiedliche Areale des Gehirns miteinander interagieren. Je mehr unterschiedliche Möglichkeiten genutzt werden, desto eher sorgt das Limbische System für eine „positive Einfärbung“, desto leichter entstehen und festigen sich neue Synapsen – und desto besser ist es für den Lernerfolg.

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Nils Olhorn
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