E-LEARNING COMPLIANCE

Umgang mit Interessenkonflikten

Mit dem E-Learning Umgang mit Interessenkonflikten qualifizieren Sie Ihre Mitarbeiter in nur 15 Minuten darin, berufliche Interessenkonflikte frühzeitig zu erkennen und negative Folgen für das Unternehmen zu vermeiden. So schützen Sie nicht nur Ihre Mitarbeiter vor unbewussten Fehlentscheidungen, sondern auch Ihr Unternehmen vor schwerwiegenden Imageschäden & wirtschaftlichen Einbußen.

Schulen Sie nachhaltig und mit Spaß, dank interaktiver Elemente und lernpsychologisch optimierter Inhalte. Ein Zertifikat gibt es nach Abschluss zum Download. Jetzt schulen und Zertifikat erhalten!

e-learning Korruptionsprävention

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Mit unserem Compliance-Modul zu Interessenkonflikten erlernen Ihre Mitarbeiter den richtigen Umgang mit Interessenkonflikten, um negative Folgen für Ihr Unternehmen zu vermeiden.

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    Häufig gestellte Fragen

    In unserer Schulung Umgang mit Interessenkonflikten lernen Ihre Mitarbeiter Interessenkonflikte frühzeitig zu erkennen und negative Folgen für das Unternehmen zu vermeiden. Folgende Themen werden behandelt:

     

    • Interessenkonflikt – Was ist das?
    • Folgen von Interessenkonflikten
    • Wie erkenne ich Interessenkonflikte? – Warnsignale erkennen
    • Umgang mit Interessenkonflikten
    • Präventionsmaßnahmen

    Ein Interessenkonflikt liegt vor, wenn gegensätzliche Interessen einer Person aufeinander treffen. Im Arbeitskontext sollte Ihr primäres Interesse immer dem Wohl des Unternehmens gelten und nicht durch sekundäre Interessen privater Natur eingeschränkt werden. Ist dem nicht so liegt ein Interessenkonflikt vor. Interessenkonflikte könne Beispielsweise durch persönliche Beziehungen oder finanzielle Anreize entstehen.

    Gerade wenn das private Interesse eines Mitarbeiters profitieren könnte, besteht die Gefahr, dass eine Entscheidung zu ungunsten des Unternehmens getroffen wird. Unternehmen können große finanzielle Schäden und starke Imageschäden erleiden, wenn Entscheidungen nicht objektiv betrachtet werden. Es können sogar strafrechtliche Folgen entstehen.

    Da Interessenkonflikte auch unbewusst auftreten können, laufen selbst die loyalsten Mitarbeiter gefahr, unbewusst dem Unternehmenserfolg zu schaden. Eine gezielte Schulung in diesem Thema hilft den Mitarbeitern dabei solche Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Es ist besonders wichtig, dass Mitarbeitern die Warnsignale für einen Interessenkonflikt bewusst sind und Unternehmen Präventionsmaßnahmen in die Wege leiten, um solche Konflikte bestmöglich zu vermeiden. 

    Wie funktioniert Compliance?

    Längst gilt die Errichtung betrieblicher Compliance-Strukturen als ein unverzichtbares Instrument der Risikovorsorge. Erforderlich ist hierzu zunächst die Analyse, ob ausreichende Compliance-Strukturen in der Organisation bereits vorhanden sind, beziehungsweise welche Strukturen neu geschaffen werden müssen. Dazu gehört die genaue Identifizierung der Risiken und rechtlichen Anforderungen. Hinzu kommen die Formulierung interner Regelwerke („Compliance-Richtlinien“) und Schutzmechanismen sowie deren Implementierung (u.a. durch entsprechende Schulung der Mitarbeiter). Schließlich bedarf es auch noch geeigneter Mechanismen zur Sicherstellung der Einhaltung dieser Regeln (etwa durch regelmäßige Kontrollen) und entsprechender Notfallpläne. Ziel dieser Maßnahmen ist es, dass Verstöße vermieden oder verhindert werden können. 

    Warum ist Compliance für Unternehmen, Behörden und Organisationen so wichtig?

    Compliance wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Unter diesem Modebegriff versteht man die Einhaltung von Verhaltensmaßregeln, Gesetzen und Richtlinien durch und in Unternehmen. Compliance-Verstöße können zu Strafen, Bußgeldern, Gewinnabschöpfung oder dem Verfall des durch den Gesetzesverstoß erzielten Gewinns führen. Doch oftmals ist der damit einhergehende immaterielle Schaden in der Öffentlichkeit, der Verlust des guten Rufs, auf lange Sicht noch viel gravierender als die kurzfristige finanzielle Belastung.

     

    Welche Compliance-Risiken gibt es?

    Besondere Beachtung verdienen die jeweils bestehenden Compliance-Risiken. Man unterscheidet hier zwischen allgemeinen und spezifischen Risiken. Zu den allgemeinen Risiken zählen u.a. etwaige Verstöße gegen Arbeitnehmerregelungen (Stichworte Arbeitszeit, Mindestlohn, Scheinselbständigkeit), gegen das Antidiskriminierungsgesetz, gegen die Bestimmungen des Datenschutzes und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb sowie Korruptionsstraftaten. Spezifische Risiken liegen etwa in kartellrechtlichen Anforderungen, der Geldwäscheprävention, Vergabevorschriften oder Umweltstandards. Besonders häufig auftretende Compliance-Fragen sind etwa die nach der Legalität von Einladungen oder Geschenken von Geschäftspartnern sowie der Erlangung ähnlicher persönlicher Vorteile.

    Was versteht man unter einer Compliance Kultur?

    Wenn sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter eines Unternehmens, einer Behörde oder einer Organisation, alle vorhandenen moralischen und rechtlichen Vorschriften einhalten und ihre Bedeutung anerkannt haben, spricht man vom Vorliegen einer Compliance-Kultur. Die Gesamtheit aller in einer Organisation eingerichteten Maßnahmen, Strukturen und Prozesse, um Regelkonformität sicherzustellen, wird auch als Compliance Management System (CMS) bezeichnet.

     

    Was ist in hinsicht auf Compliance zu tun?

    Die Häufigkeit von Compliance-Defiziten in deutschen Unternehmen, Behörden und Organisationen zeigt, dass in dieser Hinsicht vielerorts Handlungsbedarf besteht. Einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der innerbetrieblichen Expertise auf diesem Gebiet können Compliance-Schulungen wie die von lawpilots leisten mit Themen wie Korruptionsprävention, Prävention von Geldwäsche oder Datenschutz.

     

    Was sind mögliche Folgen von einem Compliance verstoß?

    Daimler, VW und BMW haben vermutlich illegale Absprachen über Technologien zur Abgasreinigung getroffen. Daimler und VW treten im Kartellprozess als Kronzeugen auf: Diese Automobilhersteller dürfen auf Straffreiheit oder einen Straferlass hoffen. BMW droht eine Strafe von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Gleich, ob es sich um die geschenkte Uhr vom ehemaligen DFB-Präsidenten Reinhard Grindel handelt oder um die deutsche Automobilindustrie. Das Ignorieren und  das Umgehen von Compliance-Regeln scheint der neue Volkssport zu sein. Die Folge: Hohe Geldbußen, Imageschaden und fehlendes Geld für dringend notwendige Investitionen.

     

    Der aktuelle Skandal um BMW offenbart, dass die Nichteinhaltung von Compliance-Regeln zu Geldstrafen in Höhe hunderter Millionen Euro führen kann. Es scheint immer die gleiche Geschichte zu sein. Das Risiko, dass der Verstoß gegen Compliance-Regeln nicht auffliegt, wird als gering eingeschätzt. Im Ergebnis zahlen die Unternehmen drauf. Ex DFB-Präsident zahlt für seine 6000,– Euro Uhr mit dem Verlust von mindestens 500.000 Euro Jahresgehalt. Den Automobilherstellern fehlt das Strafgeld für dringende Investitionen in Energiepeicher-Technologien für das E-Auto von morgen. Entscheidend ist: auch bei der Normungsarbeit sind Compliance-Regelungen einzuhalten. Gleich ob es sich um nationale, europäische oder internationale Normungsarbeit beim DIN-, dem CEN- oder der ISO handelt, die Spielregeln gelten immer. Hätten die Vorstände der Automobilhersteller auf die Compliance-Schulungen darauf gedrungen, dass ihre Mitarbeiter in Compliance-Fragen geschult worden wären, hätten sie das Risiko einer Bestrafung durch die Behörden kosteneffizient reduzieren können. Aber, hinterher sind natürlich alle klüger.