E-LEARNING COMPLIANCE

Prävention von Insiderhandel

Wer Zugang zu geheimen, börsenkursrelevanten Informationen über ein Unternehmen hat, ist automatisch ein Insider. Die Verwendung solcher Insiderinformationen ist allerdings in der Regel illegal. Werden diese genutzt, um Gewinne zu machen oder damit zu handeln, begeht man eine Straftat. Doch was genau fällt unter Insiderhandel? Woran lassen sich Insidergeschäfte erkennen? Und wie geht man vor, wenn man auf Insidergeschäfte stößt?

Mit unserer Schulung zur Prävention von Insiderhandel qualifizieren Sie Ihre Mitarbeiter in nur 15 Minuten darin, Insidergeschäfte zu erkennen und zu verhindern. So schützen Sie nicht nur Ihre Mitarbeiter vor unbewussten Straftaten, sondern auch Ihr Unternehmen vor schwerwiegenden Imageschäden.

Schulen Sie nachhaltig und mit Spaß, dank interaktiver Elemente und lernpsychologisch optimierter Inhalte. Ein Zertifikat gibt es nach der Online-Schulung zum Download. Jetzt schulen und Zertifikat erhalten!

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Mit unserem Compliance-Modul zur Prävention von Insiderhandel erlernen Ihre Mitarbeiter Insidergeschäfte zu erkennen und zu verhindern.

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    Häufig gestellte Fragen

    In unserer Schulung Prävention von Insiderhandel lernen Ihre Mitarbeiter Insidergeschäfte frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Folgende Themen werden behandelt:

    • Was sind Insiderinformationen und Insiderhandel?
    • Warnsignale erkennen
    • Insiderüberwachung
    • Was sind mögliche Präventionsmaßnahmen?

    Insiderhandel beschreibt das Nutzen von Insiderinformationen für Börsengeschäfte und ist seit Juli 2016 in Europa verboten. Insiderinformationen sind geheime Informationen, die nur einem ausgewählten Personenkreis zugänglich sind. Hierunter fallen beispielsweise Fusionspläne, Kapitalerhöhungen, wichtige Personalentscheidungen im Vorstand oder neue technologische Entwicklungen eines Produktes. Die Offenlegung solch einer Informationen können Börsenkurse erheblich beeinflussen.

    Die MMVO (Marktmissbrauchsverordnung) von 2014 verbietet Handlungsweisen wie, das Versuchen oder Tätigen eines Insidergeschäfts, das Verleiten oder Anstiften eines Dritten zur Vornahme eines Insidergeschäfts und die unrechtmäßige Offenlegung von Insiderinformationen. Mögliche Folgen beinhalten Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren und/oder hohe Geldstrafen. Für das betroffene Unternehmen ist neben dem eventuellen Verlust einer wichtigen Führungskraft,  vor allem der immense Imageschaden besonders schädlich. Eine Schulung der Führungskräfte und Mitarbeiter in diesem Thema hilft dabei solche Folgen für die Mitarbeiter und das Unternehmen abzuwenden. 

    Insiderhandel ist in Deutschland und den meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine Straftat, da dadurch die Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts beeinträchtigt wird. Generell verbietet die Marktmissbrauchsverordnung den Versuch, das Tätigen und das Anstiften eines Dritten zum Insiderhandel. Außerdem ist das unrechtmäßige offenlegen von Insiderinformationen ebenfalls verboten. Wer sich trotzdem an einem Insidergeschäft beteiligt kann mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren oder hohen Geldstrafen rechnen.

    Grundsätzlich ist aber das Kaufen bzw. Verkaufen von Aktien des eigenen Unternehmens nicht verboten.  Beruht der Handel auf öffentlich zugänglichen Informationen, fällt er nicht unter das Insiderhandelsverbot.

    Die Schulung “Prävention von Insiderhandel” ist speziell für börsennotierte Unternehmen relevant. Gerade Führungskräfte und Mitarbeiter die häufig Zugang zu Insiderinformationen haben, sollten diese Schulung absolvieren.

    Aufklärung ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Viele Mitarbeiter wissen oft gar nichts von einen Insiderhandelsverbot bzw. überhaupt etwas vom Aktienmarkt. Hier ist es wichtig die Mitarbeiter rechtzeitig zu schulen und über die Gefahren für Sie und das Unternehmen aufzuklären. Gerade das Image des Unternehmens ist stark gefährdet, falls rauskommt, dass sich Mitarbeiter des Unternehmen dank Insiderinformationen bereichern. 

    Wie funktioniert Compliance?

    Längst gilt die Errichtung betrieblicher Compliance-Strukturen als ein unverzichtbares Instrument der Risikovorsorge. Erforderlich ist hierzu zunächst die Analyse, ob ausreichende Compliance-Strukturen in der Organisation bereits vorhanden sind, beziehungsweise welche Strukturen neu geschaffen werden müssen. Dazu gehört die genaue Identifizierung der Risiken und rechtlichen Anforderungen. Hinzu kommen die Formulierung interner Regelwerke („Compliance-Richtlinien“) und Schutzmechanismen sowie deren Implementierung (u.a. durch entsprechende Schulung der Mitarbeiter). Schließlich bedarf es auch noch geeigneter Mechanismen zur Sicherstellung der Einhaltung dieser Regeln (etwa durch regelmäßige Kontrollen) und entsprechender Notfallpläne. Ziel dieser Maßnahmen ist es, dass Verstöße vermieden oder verhindert werden können. 

    Warum ist Compliance für Unternehmen, Behörden und Organisationen so wichtig?

    Compliance wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Unter diesem Modebegriff versteht man die Einhaltung von Verhaltensmaßregeln, Gesetzen und Richtlinien durch und in Unternehmen. Compliance-Verstöße können zu Strafen, Bußgeldern, Gewinnabschöpfung oder dem Verfall des durch den Gesetzesverstoß erzielten Gewinns führen. Doch oftmals ist der damit einhergehende immaterielle Schaden in der Öffentlichkeit, der Verlust des guten Rufs, auf lange Sicht noch viel gravierender als die kurzfristige finanzielle Belastung.

     

    Welche Compliance-Risiken gibt es?

    Besondere Beachtung verdienen die jeweils bestehenden Compliance-Risiken. Man unterscheidet hier zwischen allgemeinen und spezifischen Risiken. Zu den allgemeinen Risiken zählen u.a. etwaige Verstöße gegen Arbeitnehmerregelungen (Stichworte Arbeitszeit, Mindestlohn, Scheinselbständigkeit), gegen das Antidiskriminierungsgesetz, gegen die Bestimmungen des Datenschutzes und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb sowie Korruptionsstraftaten. Spezifische Risiken liegen etwa in kartellrechtlichen Anforderungen, der Geldwäscheprävention, Vergabevorschriften oder Umweltstandards. Besonders häufig auftretende Compliance-Fragen sind etwa die nach der Legalität von Einladungen oder Geschenken von Geschäftspartnern sowie der Erlangung ähnlicher persönlicher Vorteile.

    Was versteht man unter einer Compliance Kultur?

    Wenn sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter eines Unternehmens, einer Behörde oder einer Organisation, alle vorhandenen moralischen und rechtlichen Vorschriften einhalten und ihre Bedeutung anerkannt haben, spricht man vom Vorliegen einer Compliance-Kultur. Die Gesamtheit aller in einer Organisation eingerichteten Maßnahmen, Strukturen und Prozesse, um Regelkonformität sicherzustellen, wird auch als Compliance Management System (CMS) bezeichnet.

     

    Was ist in hinsicht auf Compliance zu tun?

    Die Häufigkeit von Compliance-Defiziten in deutschen Unternehmen, Behörden und Organisationen zeigt, dass in dieser Hinsicht vielerorts Handlungsbedarf besteht. Einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der innerbetrieblichen Expertise auf diesem Gebiet können Compliance-Schulungen wie die von lawpilots leisten mit Themen wie Korruptionsprävention, Prävention von Geldwäsche oder Datenschutz.

     

    Was sind mögliche Folgen von einem Compliance verstoß?

    Daimler, VW und BMW haben vermutlich illegale Absprachen über Technologien zur Abgasreinigung getroffen. Daimler und VW treten im Kartellprozess als Kronzeugen auf: Diese Automobilhersteller dürfen auf Straffreiheit oder einen Straferlass hoffen. BMW droht eine Strafe von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Gleich, ob es sich um die geschenkte Uhr vom ehemaligen DFB-Präsidenten Reinhard Grindel handelt oder um die deutsche Automobilindustrie. Das Ignorieren und  das Umgehen von Compliance-Regeln scheint der neue Volkssport zu sein. Die Folge: Hohe Geldbußen, Imageschaden und fehlendes Geld für dringend notwendige Investitionen.

     

    Der aktuelle Skandal um BMW offenbart, dass die Nichteinhaltung von Compliance-Regeln zu Geldstrafen in Höhe hunderter Millionen Euro führen kann. Es scheint immer die gleiche Geschichte zu sein. Das Risiko, dass der Verstoß gegen Compliance-Regeln nicht auffliegt, wird als gering eingeschätzt. Im Ergebnis zahlen die Unternehmen drauf. Ex DFB-Präsident zahlt für seine 6000,– Euro Uhr mit dem Verlust von mindestens 500.000 Euro Jahresgehalt. Den Automobilherstellern fehlt das Strafgeld für dringende Investitionen in Energiepeicher-Technologien für das E-Auto von morgen. Entscheidend ist: auch bei der Normungsarbeit sind Compliance-Regelungen einzuhalten. Gleich ob es sich um nationale, europäische oder internationale Normungsarbeit beim DIN-, dem CEN- oder der ISO handelt, die Spielregeln gelten immer. Hätten die Vorstände der Automobilhersteller auf die Compliance-Schulungen darauf gedrungen, dass ihre Mitarbeiter in Compliance-Fragen geschult worden wären, hätten sie das Risiko einer Bestrafung durch die Behörden kosteneffizient reduzieren können. Aber, hinterher sind natürlich alle klüger.