E-LEARNING COMPLIANCE

Korruptions-Prävention für Einkauf, Vertrieb & Marketing

Diese Online-Schulung Korruptionsprävention schult Ihre Mitarbeiter in Einkauf, Vertrieb und Marketing. In 25 Minuten lernen Ihre Mitarbeiter die wichtigsten Rechtsgrundlagen und besonders den richtigen Umgang mit Einladungen sowie Geschenken.

Ihr Mitarbeiter lernt wie er sich verhalten muss wenn ein Verstoß gegen Compliance-Regeln vorliegt. Am Ende der Online-Schulung gibt es ein Zertifikat zum Download. Die Schulung ist in mehreren Sprachen verfügbar.

e-learning Korruptionsprävention für Einkauf, Vertrieb & Marketing

Mit lawpilots einfach und effizient schulen

Inhalte der Schulung

Schlanker Schulungsprozess

Viele Sprachfassungen

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Mit unserem Compliance-Modul zur Korruptionsprävention erlernen Ihre Mitarbeiter die Grundsätze rechtskonformen Handelns im Arbeitsalltag.

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Häufig gestellte Fragen

Dieses E-Learning zur Korruptionsprävention schult besonders Mitarbeiter in Marketing- und Vertriebsabteilungen im rechtskonformen Umgang mit Vorteilen in Geschäftsbeziehungen. In der Schulung werden diese Themen behandelt: 

  • Anbieten und Gewähren von Vorteilen
  • Annehmen und Fordern von Vorteilen
  • Beeinflussung vermeiden
  • Transparenz leben
  • Angemessenheit
  • Anfüttern
  • Ablehnen
  • Korruptionsgefährdung in Vertrieb, Einkauf und Marketing erkennen
  • Verdeckte Vorteile
  • Korruptionsrisiko senken
  • Umgang mit Sponsoring

Wenn Mitarbeiter durch die Vergabe von Vorteilen anders Handeln bzw. ihr Handeln gesteuert wird, spricht man von Korruption. Es muss sich nicht immer um riesige Geldsummen handeln, sondern manchmal reicht eine Einladung zu einem teuren Abendessen oder ein teures Geschenk, welches dem Mitarbeiter das Gefühl gibt etwas als Gegenleistung erbringen zu müssen.

 

Organisationen legen generell selber fest, was als Geschenk noch zur zulässigen Kontaktpflege gehört und was nicht. Im Gesetz gibt es keine klaren Regelungen.

Vorteile wie Geschenke und Einladungen dienen in der Geschäftswelt hauptsächlich zur Pflege von Geschäftsbeziehungen. Doch einige Menschen nutzen so etwas gerne aus, um zukünftige Entscheidungen in deren Interesse ausfallen zu lassen. So werden die Entscheidungen des Beschenkten nicht mehr rational, sondern immer mit dem Gedanken an das schöne Geschenk getroffen und fallen eventuell zu ungunsten des eigenen Unternehmens aus.

Wie funktioniert Compliance?

Längst gilt die Errichtung betrieblicher Compliance-Strukturen als ein unverzichtbares Instrument der Risikovorsorge. Erforderlich ist hierzu zunächst die Analyse, ob ausreichende Compliance-Strukturen in der Organisation bereits vorhanden sind, beziehungsweise welche Strukturen neu geschaffen werden müssen. Dazu gehört die genaue Identifizierung der Risiken und rechtlichen Anforderungen. Hinzu kommen die Formulierung interner Regelwerke („Compliance-Richtlinien“) und Schutzmechanismen sowie deren Implementierung (u.a. durch entsprechende Schulung der Mitarbeiter). Schließlich bedarf es auch noch geeigneter Mechanismen zur Sicherstellung der Einhaltung dieser Regeln (etwa durch regelmäßige Kontrollen) und entsprechender Notfallpläne. Ziel dieser Maßnahmen ist es, dass Verstöße vermieden oder verhindert werden können. 

Warum ist Compliance für Unternehmen, Behörden und Organisationen so wichtig?

Compliance wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Unter diesem Modebegriff versteht man die Einhaltung von Verhaltensmaßregeln, Gesetzen und Richtlinien durch und in Unternehmen. Compliance-Verstöße können zu Strafen, Bußgeldern, Gewinnabschöpfung oder dem Verfall des durch den Gesetzesverstoß erzielten Gewinns führen. Doch oftmals ist der damit einhergehende immaterielle Schaden in der Öffentlichkeit, der Verlust des guten Rufs, auf lange Sicht noch viel gravierender als die kurzfristige finanzielle Belastung.

 

Welche Compliance-Risiken gibt es?

Besondere Beachtung verdienen die jeweils bestehenden Compliance-Risiken. Man unterscheidet hier zwischen allgemeinen und spezifischen Risiken. Zu den allgemeinen Risiken zählen u.a. etwaige Verstöße gegen Arbeitnehmerregelungen (Stichworte Arbeitszeit, Mindestlohn, Scheinselbständigkeit), gegen das Antidiskriminierungsgesetz, gegen die Bestimmungen des Datenschutzes und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb sowie Korruptionsstraftaten. Spezifische Risiken liegen etwa in kartellrechtlichen Anforderungen, der Geldwäscheprävention, Vergabevorschriften oder Umweltstandards. Besonders häufig auftretende Compliance-Fragen sind etwa die nach der Legalität von Einladungen oder Geschenken von Geschäftspartnern sowie der Erlangung ähnlicher persönlicher Vorteile.

Was versteht man unter einer Compliance Kultur?

Wenn sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter eines Unternehmens, einer Behörde oder einer Organisation, alle vorhandenen moralischen und rechtlichen Vorschriften einhalten und ihre Bedeutung anerkannt haben, spricht man vom Vorliegen einer Compliance-Kultur. Die Gesamtheit aller in einer Organisation eingerichteten Maßnahmen, Strukturen und Prozesse, um Regelkonformität sicherzustellen, wird auch als Compliance Management System (CMS) bezeichnet.

 

Was ist in hinsicht auf Compliance zu tun?

Die Häufigkeit von Compliance-Defiziten in deutschen Unternehmen, Behörden und Organisationen zeigt, dass in dieser Hinsicht vielerorts Handlungsbedarf besteht. Einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der innerbetrieblichen Expertise auf diesem Gebiet können Compliance-Schulungen wie die von lawpilots leisten mit Kursthemen wie Korruptionsprävention, Prävention von Geldwäsche oder Datenschutz.

 

Was sind mögliche Folgen von einem Compliance verstoß?

Daimler, VW und BMW haben vermutlich illegale Absprachen über Technologien zur Abgasreinigung getroffen. Daimler und VW treten im Kartellprozess als Kronzeugen auf: Diese Automobilhersteller dürfen auf Straffreiheit oder einen Straferlass hoffen. BMW droht eine Strafe von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Gleich, ob es sich um die geschenkte Uhr vom ehemaligen DFB-Präsidenten Reinhard Grindel handelt oder um die deutsche Automobilindustrie. Das Ignorieren und  das Umgehen von Compliance-Regeln scheint der neue Volkssport zu sein. Die Folge: Hohe Geldbußen, Imageschaden und fehlendes Geld für dringend notwendige Investitionen.

 

Der aktuelle Skandal um BMW offenbart, dass die Nichteinhaltung von Compliance-Regeln zu Geldstrafen in Höhe hunderter Millionen Euro führen kann. Es scheint immer die gleiche Geschichte zu sein. Das Risiko, dass der Verstoß gegen Compliance-Regeln nicht auffliegt, wird als gering eingeschätzt. Im Ergebnis zahlen die Unternehmen drauf. Ex DFB-Präsident zahlt für seine 6000,– Euro Uhr mit dem Verlust von mindestens 500.000 Euro Jahresgehalt. Den Automobilherstellern fehlt das Strafgeld für dringende Investitionen in Energiepeicher-Technologien für das E-Auto von morgen. Entscheidend ist: auch bei der Normungsarbeit sind Compliance-Regelungen einzuhalten. Gleich ob es sich um nationale, europäische oder internationale Normungsarbeit beim DIN-, dem CEN- oder der ISO handelt, die Spielregeln gelten immer. Hätten die Vorstände der Automobilhersteller auf die Compliance-Kurse darauf gedrungen, dass ihre Mitarbeiter in Compliance-Fragen geschult worden wären, hätten sie das Risiko einer Bestrafung durch die Behörden kosteneffizient reduzieren können. Aber, hinterher sind natürlich alle klüger.