E-LEARNING COMPLIANCE

AGG und Gleichbehandlung

Mit dieser 15 minütigen Online-Schulung werden Ihre Mitarbeiter qualifiziert, um im Arbeitsalltag eine tolerante und stressfreie Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen zu erreichen. Das zentrale Thema ist die Gleichbehandlung am Arbeitsplatz. Dies umfasst das tägliche Miteinander der Kollegen und Kolleginnen, sowie das Verhalten der Vorgesetzten und des Arbeitgebers im Allgemeinen.

Das E-learning AGG und Gleichbehandlung gibt Impulse wie die gemeinsamen Ziele Respekt, Fairness und gegenseitiges Ernstnehmen erreicht werden können. Ein Zertifikat gibt es zum Download. Die Online-Schulung gibt es in mehreren Sprachversionen.

AGG E-learning

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Inhalte der Schulung

Schlanker Schulungsprozess

Viele Sprachfassungen

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Mit unserem Compliance-Modul zur AGG / Gleichbehandlung erlernen Ihre Mitarbeiter, eine tolerante und stressfreie Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen zu erreichen.

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Häufig gestellte Fragen

Dieses AGG E-Learning schult Ihre Mitarbeiter im rechtskonformen Umgang am Arbeitsplatz. In diesem Kapitel werden folgende Inhalte behandelt: 

  • Gleichbehandlung
  • Belästigung
  • Sexuelle Belästigung
  • Vermeiden von Belästigungen
  • Umgang mit Belästigungen
  • Betroffene Personen unterstützen

Grundsätzlich soll das AGG die Beschäftigten vor Benachteiligungen aufgrund von Diskriminierungsmerkmalen schützen. Es besagt, dass kein Beschäftigter schlechter behandelt werden darf, als ein Kollege in ähnlicher Situation. Ausnahmen gibt es allerdings auch hier, da nicht alle Ungleichheitsbehandlungen verboten sind.

Verschiedenste empirische Arbeiten zeigen, dass eine positive Korrelation zwischen Diversität in den Aufsichtsräten beziehungsweise in der Firmenleitung und Firmen-Performance besteht. Auch auf der Ebene der Teams eines Unternehmens zeigt sich, dass gemischte Teams tatsächlich besser als homogene abschneiden, weil sie von diversen Perspektiven profitieren können und somit die allgemeine Performance des Unternehmens verbessern. 

Außerdem wird in der heutigen Gesellschaft, Gleichberechtigung als immer wichtiger erachtet und ist Teil der allgemein gültigen Normen geworden. Diversität gilt als Aushängeschild eines modernen und erfolgreichen Unternehmen. Wer sich also heutzutage als attraktiver Arbeitgeber präsentieren möchte, braucht Gleichberechtigungsmaßnahmen. Unser AGG E-Learning setzt den Grundstein für ein faire und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Gleichbehandlung bedeutet nicht allein die gerechte Gestaltung von Vorschriften, Kriterien oder Verfahren. Auch das tägliche Miteinander muss von Respekt geprägt sein. Niemand sollte am Arbeitsplatz Belästigungen ausgesetzt sein.

Sie denken vielleicht gleich an sexuelle Belästigung. Das ist richtig, aber nicht alles. Belästigung umfasst alle Verhaltensweisen, die die Würde einer Person verletzen und ein negativ geprägtes Umfeld schaffen. Das kann bei abwertenden Blicken oder herablassenden Witzen beginnen und sich immer weiter steigern. Wenn die Belästigungen systematisch geschehen, also regelmäßig und über einen langen Zeitraum, spricht man von Mobbing.

Es ist gesetzlich verboten, eine Person speziell aufgrund persönlicher Merkmale wie Herkunft, Geschlecht oder Religion zu belästigen. Von Demotivation der Mitarbeiter bis hin zu großen Strafzahlungen und Imageschäden sind die Folgen. Ein falscher Umgang mit diesem Thema kann heutzutage über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheiden. Belästigungen, also alle Verhaltensweisen, die sich auf persönliche Merkmale beziehen, die Würde herabsetzen und ein feindliches Umfeld schaffen, sollten deshalb in allen Unternehmen aktiv vermieden werden. Eine mögliche Maßnahme ist die Aufklärung der Mitarbeiter mit Hilfe eines AGG – E-Learning.

Wie funktioniert Compliance?

Längst gilt die Errichtung betrieblicher Compliance-Strukturen als ein unverzichtbares Instrument der Risikovorsorge. Erforderlich ist hierzu zunächst die Analyse, ob ausreichende Compliance-Strukturen in der Organisation bereits vorhanden sind, beziehungsweise welche Strukturen neu geschaffen werden müssen. Dazu gehört die genaue Identifizierung der Risiken und rechtlichen Anforderungen. Hinzu kommen die Formulierung interner Regelwerke („Compliance-Richtlinien“) und Schutzmechanismen sowie deren Implementierung (u.a. durch entsprechende Schulung der Mitarbeiter). Schließlich bedarf es auch noch geeigneter Mechanismen zur Sicherstellung der Einhaltung dieser Regeln (etwa durch regelmäßige Kontrollen) und entsprechender Notfallpläne. Ziel dieser Maßnahmen ist es, dass Verstöße vermieden oder verhindert werden können. 

Warum ist Compliance für Unternehmen, Behörden und Organisationen so wichtig?

Compliance wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Unter diesem Modebegriff versteht man die Einhaltung von Verhaltensmaßregeln, Gesetzen und Richtlinien durch und in Unternehmen. Compliance-Verstöße können zu Strafen, Bußgeldern, Gewinnabschöpfung oder dem Verfall des durch den Gesetzesverstoß erzielten Gewinns führen. Doch oftmals ist der damit einhergehende immaterielle Schaden in der Öffentlichkeit, der Verlust des guten Rufs, auf lange Sicht noch viel gravierender als die kurzfristige finanzielle Belastung.

 

Welche Compliance-Risiken gibt es?

Besondere Beachtung verdienen die jeweils bestehenden Compliance-Risiken. Man unterscheidet hier zwischen allgemeinen und spezifischen Risiken. Zu den allgemeinen Risiken zählen u.a. etwaige Verstöße gegen Arbeitnehmerregelungen (Stichworte Arbeitszeit, Mindestlohn, Scheinselbständigkeit), gegen das Antidiskriminierungsgesetz, gegen die Bestimmungen des Datenschutzes und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb sowie Korruptionsstraftaten. Spezifische Risiken liegen etwa in kartellrechtlichen Anforderungen, der Geldwäscheprävention, Vergabevorschriften oder Umweltstandards. Besonders häufig auftretende Compliance-Fragen sind etwa die nach der Legalität von Einladungen oder Geschenken von Geschäftspartnern sowie der Erlangung ähnlicher persönlicher Vorteile.

Was versteht man unter einer Compliance Kultur?

Wenn sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter eines Unternehmens, einer Behörde oder einer Organisation, alle vorhandenen moralischen und rechtlichen Vorschriften einhalten und ihre Bedeutung anerkannt haben, spricht man vom Vorliegen einer Compliance-Kultur. Die Gesamtheit aller in einer Organisation eingerichteten Maßnahmen, Strukturen und Prozesse, um Regelkonformität sicherzustellen, wird auch als Compliance Management System (CMS) bezeichnet.

 

Was ist in hinsicht auf Compliance zu tun?

Die Häufigkeit von Compliance-Defiziten in deutschen Unternehmen, Behörden und Organisationen zeigt, dass in dieser Hinsicht vielerorts Handlungsbedarf besteht. Einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der innerbetrieblichen Expertise auf diesem Gebiet können Compliance-Schulungen wie die von lawpilots leisten mit Themen wie Korruptionsprävention, Prävention von Geldwäsche oder Datenschutz.

 

Was sind mögliche Folgen von einem Compliance verstoß?

Daimler, VW und BMW haben vermutlich illegale Absprachen über Technologien zur Abgasreinigung getroffen. Daimler und VW treten im Kartellprozess als Kronzeugen auf: Diese Automobilhersteller dürfen auf Straffreiheit oder einen Straferlass hoffen. BMW droht eine Strafe von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Gleich, ob es sich um die geschenkte Uhr vom ehemaligen DFB-Präsidenten Reinhard Grindel handelt oder um die deutsche Automobilindustrie. Das Ignorieren und  das Umgehen von Compliance-Regeln scheint der neue Volkssport zu sein. Die Folge: Hohe Geldbußen, Imageschaden und fehlendes Geld für dringend notwendige Investitionen.

 

Der aktuelle Skandal um BMW offenbart, dass die Nichteinhaltung von Compliance-Regeln zu Geldstrafen in Höhe hunderter Millionen Euro führen kann. Es scheint immer die gleiche Geschichte zu sein. Das Risiko, dass der Verstoß gegen Compliance-Regeln nicht auffliegt, wird als gering eingeschätzt. Im Ergebnis zahlen die Unternehmen drauf. Ex DFB-Präsident zahlt für seine 6000,– Euro Uhr mit dem Verlust von mindestens 500.000 Euro Jahresgehalt. Den Automobilherstellern fehlt das Strafgeld für dringende Investitionen in Energiepeicher-Technologien für das E-Auto von morgen. Entscheidend ist: auch bei der Normungsarbeit sind Compliance-Regelungen einzuhalten. Gleich ob es sich um nationale, europäische oder internationale Normungsarbeit beim DIN-, dem CEN- oder der ISO handelt, die Spielregeln gelten immer. Hätten die Vorstände der Automobilhersteller auf die Compliance-Schulungen darauf gedrungen, dass ihre Mitarbeiter in Compliance-Fragen geschult worden wären, hätten sie das Risiko einer Bestrafung durch die Behörden kosteneffizient reduzieren können. Aber, hinterher sind natürlich alle klüger.