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24. Januar 2019

Verstoß gegen DSGVO: Google soll 50 Millionen Euro Geldbuße zahlen

Die französische Datenschutzbehörde CNIL hat Google zur Zahlung eines Bußgeldes in Höhe von 50 Millionen Euro verurteilt. Grund dafür ist mangelnde Transparenz bei der Einhaltung der DSGVO. Das Unternehmen aus den USA soll dabei nicht klar herausgestellt haben, wie die Einwilligung zur Erhebung von Daten wirke. Im Fokus stand die Einwilligung zur Erhebung von Daten für personalisierte Werbung. Die Bedingungen seien nicht klar genug formuliert und über mehrere Seiten verteilt und deshalb zu unübersichtlich, so die Datenschutzbehörde.

Die Einwilligung bildet in der DSGVO einen wichtigen Standard und soll den Nutzern mehr Rechte einräumen. Mehr zum Thema Einwilligungen erklärt unsere Datenschutzexpertin und Rechtsanwältin Kathrin Schürmann in diesem Video.

Angeschoben wurde die Prüfung von Google durch den Datenschutzaktivisten Max Schrems, der sich für das Recht von mehr Datenschutz einsetzt. Zusammen mit seinem Team hat er das Zentrum für digitale Rechte entwickelt. Nach den neusten Entwicklungen hat Google gegen die Entscheidung der französischen Datenschutzbehörde Widerspruch eingelegt. Es bleibt also abzuwarten, inwieweit das Bußgeld angepasst wird.

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