Apple DSGVO Fan Bild
29. Oktober 2018

Wie Apple zum großen DSGVO-Fan wurde

Wenn Sie vergangenen Sonntag durch Berlin gelaufen sind, genauer gesagt am Alexanderplatz oder am Brandenburger Tor, dann hatten Sie eventuell eine interessante Begegnung: Apple CEO Tim Cook ist möglicherweise an Ihnen vorbei gelaufen. Cook war für einen Kurztrip in Berlin, bevor es dann weiter nach Brüssel – zur Debating Ethics Conference – gehen sollte. Neben anderen hochrangigen Firmenchefs und Kommissions-Vertretern der EU wird er dort eine Rede halten.

“Ich bin ein großer Fan der DSGVO. Sie stellt aber noch nicht alles dar, was gemacht werden muss”. “Wir würden es gerne sehen, wenn nicht nur die USA, sondern auch viele andere Länder der Führungsrolle Europas folgen und vielleicht sogar darüber hinausgehen würden”, sagte Tim Cook, als man ihn zur DSGVO befragte.

Cooks Position zum Datenschutz ist anders als das, was wir vom Marktführer eines der größten Datenerfassungsunternehmen der Welt erwarten würden. Er ist ein Verfechter des „Rechts auf Vergessen“, aber auch aller anderen Rechte, die die DSGVO den Europäern gewährt.
Tim Cook drückt dies so aus: „Wir unterstützen voll und ganz ein Bundesgesetz zum Schutz der Privatsphäre in den USA, das mindestens vier Grundrechte gewähren sollte“:

  • das Recht auf Minimierung der personenbezogenen Daten durch die Unternehmen
  • das Recht zu erfahren, welche Daten sich im Besitz der Unternehmen befinden und wie sie verwendet werden
  • das Recht der Bürger auf Zugang zu den Daten
  • das Recht, ihre Daten schützen zu lassen

Der Apple-Chef definiert die europäische Datenregulierung als den „geebneten Weg“ für alle Industrieländer und befürwortet ihren Einsatz in Ländern wie Singapur, Japan, Brasilien, usw.

Cook ist zudem der Meinung, dass „wir nie das volle Potenzial der Technologie entfalten werden, wenn wir den Menschen hinter der Innovation nicht voll vertrauen“. Datenschutz spielt hier daher eine immanent wichtige Rolle.

Sein kurzer Besuch in Berlin endete mit dem Test einiger innovativer Apps, vor allem im Hinblick auf Augmented Reality aber auch mit einer Reflexion über den Status von Künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich Datenschutz. Cooks Meinung nach sollte man nicht davon ausgehen, dass Datenschutz und KI nicht zusammen verwirklicht werden könnten, sondern dass man versucht, Datenschutz auch im Hinblick auf die DSGVO mit der KI zu vereinen.

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